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Vorberichte zum Heimspiel gegen Troisdorf

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Quelle: KSTA.de

Kunstrasen als Segen und Fluch

Von Thorsten Jordan

Den Vereinen aus dem Kreis steht ein spannendes Wochenende bevor: Der SV Nierfeld erwartet in der Fußball-Mittelrheinliga die Sportfreunde Troisdorf, der Euskirchener TSC trifft auf den FC Wegberg-Beeck.

Martin Kerkau
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Nierfelds Martin Kerkau (Mitte) hat seinen zweiten Kreuzbandriss auskuriert und könnte im Heimspiel gegen die Sportfreunde Troisdorfs wieder in den Kader rücken. (Bild: Magro/Weingarten)
Kreis Euskirchen - Groß war die Freude, als der Nierfelder Kunstrasenplatz endlich fertiggestellt war. Daran hat sich auch bis heute eigentlich nichts geändert, aber die neue Spielstätte bietet nicht nur Vorteile. Die Anlage entspricht nämlich geradeso den vorgeschriebenen Mindestmaßen, ähnelt also eher einem Soccerplatz, und entsprechend ist die Umstellung enorm, wenn der Fußball-Mittelrheinligist SV Nierfeld sein gewohntes „Kleinfeld“ verlassen muss. „Wir haben immer noch große Probleme, wenn wir auswärts auf den großen Anlagen antreten“, sagt SVN-Trainer Achim Züll, der aber nicht davon ausgeht, dass die Umstellungen dem Aufsteiger am Saisonende zum Verhängnis werden.

Hoffnung in die Heimstärke

„Es ist ja auf fremden Plätzen auch schon besser geworden. Wir werden die Kurve schon noch kriegen.“ Die jüngste 0:4-Niederlage vor zwei Wochen beim SC Brühl ist längst abgehakt, der Fokus wurde sofort wieder auf das anstehende Spiel in gewohnter Umgebung gegen die Sportfreunde Troisdorf gerichtet. Dass die spielstarken Gäste als Tabellendritter anreisen, interessiert Züll nur am Rande. Vielmehr verweist er auf die Heimstärke seiner Mannschaft, die auch am Sonntag wieder den Ausschlag geben soll.

Welche Formation der SVN-Coach aufbieten kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Dominik Peiffer und Thomas Leßenich (beide Angina) werden voraussichtlich ausfallen. Bei Sebastian Scheidtweiler und Wesley Schleicher, die beide aufgrund einer Grippe eine Woche nicht trainieren konnten, bleibt abzuwarten, ob sie bis zum Spiel wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Für Peiffer rückt wahrscheinlich Thomas Kirch in die Innenverteidigung, und sollte Defensivkraft Scheidtweiler ausfallen, zieht Züll in Erwägung, seinen Kapitän Pierre Winkler, der normalerweise als Sechser im Mittelfeld gebraucht wird, nach hinten zu ziehen. Winklers Platz wiederum könnte Peter Marek einnehmen, der laut Züll zuletzt in den Übungseinheiten einen hervorragenden Eindruck hinterließ. Eine ernsthafte Alternative ist ab sofort wieder Martin Kerkau. Der Angreifer hat seinen zweiten Kreuzbandriss vollends auskuriert und bestand am vergangenen Wochenende in der eigenen Reserve (Kreisliga B) einen ersten Härtetest unter Wettkampfbedingungen mit Erfolg.

Quelle: Rundschau

In personeller Hinsicht hat auch der SV Nierfeld schon bessere Zeiten gesehen. Dominik Peiffer wird gegen die Sportfreunde Troisdorf ausfallen, zudem sind die Einsätze von Wesley Schleicher, Thomas Leßenich und Sebastian Scheidtweiler wegen Krankheit fraglich. Umso mehr freut sich der sportliche Leiter Achim Züll über die Rückkehr von Martin Kerkau, der vor zwei Wochen gegen Brühl bereits ein kurzes Comeback feierte und die spielfreie Runde nutzte, um in der zweiten Mannschaft aufzulaufen.

"Er ist wieder voll im Training und stellt eine willkommene Alternative im Angriff dar", berichtet Züll. Willkommen deshalb, weil es in den letzten Begegnungen nicht gut lief und die Stimmung innerhalb des Kaders schon mal besser war. "Die jüngsten Niederlagen haben weh getan, doch wir müssen uns jetzt noch mal zusammenreißen, um uns für die Rückserie alle Möglichkeiten offen zu lassen", so der Coach. Obwohl die Gäste mit klangvollen Namen wie Sebastian Schoof (früher Bayer Leverkusen) bestückt sind, strahlt Züll Zuversicht aus. "Wir haben in dieser Saison bewiesen, dass wir große Namen schlagen können."

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