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2:2 bei Ländchen-Sieberath

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Die Zweitvertretung des SV Nierfeld bleibt auch im 3. Spiel in Folge ohne Sieg.
Bei der SpVg Ländchen-Sieberath reichte es in einem guten Spiel nur zu einem 2:2 (1:1) unentschieden.

Zu Beginn spielte Nierfeld gefällig nach vorne und kam gegen die wacklige Abwehr der Gastgeber zu einigen Chancen. Dies wurden aber, wieder einmal mehr, viel zu leichtfertig vergeben. Die Gastgeber waren bei Ihren schnellen Vorstößen mit lange Bällen jedoch auch zu jederzeit gefährlich. Einer dieser Vorstöße brachte dann auch durch Jenniches das 1:0 in der 20 Minute. Der Stürmer wurde steil in die Gasse geschickt, lief der Abwehr davon und hielt aus spitzem Winkel einfach mal drauf und hatte Erfolg.
Doch im direkten Gegenzug drang Sebastian Steffens in den Strafraum ein und konnte nur noch per Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Peter Valtinke zum 1:1 (22.).
Wieder war der SVN am Drücker, schaffte es aber nicht aus besten Chancen die Führung zu erzielen und scheiterte häufig am guten Keeper der Gastgeber.

In der 2. Halbzeit gab es auf beiden Seiten weniger Torchancen, Nierfeld bestimmte aber weiterhin das Spiel.

Die meisten Angriffe des SVN verpufften an der vielbeinigen Abwehr der SpVg. Lediglich Mitte der 2. Halbzeit hatten die Gastgeber eine starke Drangphase von 10 Minuten in der sie das Tor des SVN bedrängten. Danach nahm der SVN das Spiel wieder in die Hand und hatte nun endlich auch Erfolg. Der eingewechselte Julian Breuer flankte mustergerecht auf Andi Herr. Dessen Kopfball brachte die längst fällige 1:2 Führung.

5 Minuten vor Schluß dann doch noch das 2:2. Ein Freistoß von der Mittellinie flog vor das Nierfelder Tor. Den flatternden Ball verlängerte Roland Gerhards per Kopf ins eigene Tor.

Doch Nierfeld steckte nicht auf und kam noch zur Siegchance. Der Kopfball von Herr sprang jedoch vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld und konnte geklärt werden. So bleib es beim 2:2.

Fazit: Wieder einmal machte der SVN ein gutes Spiel, ohne sich jedoch selber zu belohnen. Wenn man vorne die Torchancen nicht konsequent ausnutzt und hinten zu leichtfertig die Tore kassiert ist man weit von einer Spitzenmannschaft entfernt.
Damit wird man der Favoritenrolle in dieser Staffel nicht gerecht und kann nur als Mitfavorit um den Aufstieg gelten.

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