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2:1 Sieg gegen Burwart Bergstein

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Quelle: Kölnische Rundschau

Optimale Ausgangslage

Von MARKUS BRACKHAGEN, 02.05.10, 23:00h

Landesliga. SV SW Nierfeld - SG Germania Burgwart Bergstein 2:1 (0:0). Auch wenn im Titelrennen (noch) niemand vom SV Nierfeld spricht, haben sich die Schützlinge von Achim...

FUSSBALL. Landesliga. SV SW Nierfeld - SG Germania Burgwart Bergstein 2:1 (0:0). Auch wenn im Titelrennen (noch) niemand vom SV Nierfeld spricht, haben sich die Schützlinge von Achim Züll still und heimlich eine nahezu optimale Ausgangsposition für den Schlussspurt der Meisterschaft erarbeitet.

Momentan könnte man angesichts des fünften Platzes und dem vorhandenen Abstand zur Spitze dem Fehler erliegen, die Schwarz-Weißen zu unterschätzen. Doch sollte der SVN seine beiden Nachholpartien gewinnen, würde dies sowohl den Sprung auf Platz drei als auch einen minimalen Rückstand von zwei Zählern auf die Aufstiegsränge bedeuten.

Georgi avancierte zum Mann des Tages

Da es so weit jedoch noch nicht gekommen ist, durften sich die Hausherren am Sonntag nach dem Schlusspfiff erst einmal „nur“ über drei weitere Punkte auf dem Konto freuen. Es war ein Erfolg mit gehörigem Anlauf, für den die Einheimischen einen langen Atem und ein Hallo-wach-Erlebnis in Form eines Rückstandes benötigten.

Zudem spielte sich im zweiten Durchgang ein Akteur in den Vordergrund, für den zunächst lediglich die Rolle des Reservisten vorgesehen war: Marcus Georgi avancierte mit zwei Torvorlagen nach dem 0:1 durch SG-Torjäger Michael Strauch (57.) zum Mann des Tages. „Dass wir von der Bank noch einmal neue Qualität ins Spiel bringen konnten, war heute entscheidend“, resümierte Coach Züll. Michael Jansen (67.), der sich beim Ausgleich dank seiner Wendigkeit den nötigen Platz zum Abschluss verschafft hatte (67.), und Mittelfeldorganisator Pierre Winkler (80.) hießen die dankbaren Abnehmer.

„Burgwart hat den Fehler gemacht, sich nach der Führung nur noch hinten reinzustellen, sodass wir wir den nötigen Druck erzeugen konnten“, analysierte Nierfelds Trainer, der nach Wesley Schleicher vom ETSC mit dem Kaller Jakob Raudszus den zweiten Neuzugang für die kommende Saison vermeldete. Robert Schnitzer wird den Verein dagegen in Richtung SW Stotzheim verlassen.

Nierfeld:Scheer, Schnitzer, Dederichs, Müller, Hackenbroich, Winkler, B. Jansen, Rawicki, Kotter (60. Georgi), Kuzmanovic (81. Peiffer), M. Jansen (89. Önal).

 


Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Marcus Georgi - Joker und Vorbereiter

Von Otmar Reetz, 02.05.10, 21:32h

Kreis Euskirchen - SV Nierfeld - SC Burgwart Bergstein 2:1 (0:0). Die Nierfelder haben ihre Serie ausgebaut. Seit nunmehr zwölf Spielen hat der Fußball-Landesligist keine Niederlage mehr hinnehmen müssen. SVN-Trainer Achim Züll hatte sein Team auf einer Position umgestellt. Für René Löher rückte Johannes Müller in die Innenverteidigung neben Florian Dederichs. Gegen Bergstein bewiesen die Nierfelder einmal mehr, dass sie es vermögen, während des Spielverlaufs noch zuzulegen. Nachdem die Partie in der ersten Halbzeit ausgeglichen und torlos war, drehten die Gastgeber in der zweiten Hälfte dann auf. Dennoch ging Bergstein in der 57. Minute durch Strauch in Führung. Doch hatte Nierfeld die richtige Antwort parat. Dies war auch der Verdienst von Marcus Georgi, der nach seiner Einwechslung neuen Schwung ins Angriffsspiel seiner Mannschaft brachte und maßgeblich an beiden Toren beteiligt war. Zunächst bediente Georgi seinen Teamkollegen Michael Jansen beim 1:1-Ausgleichstreffer maßgerecht. Vor dem 2:1 passte er den Ball zu Pierre Winkler, der darauf mit einem geschickten Schlenzer die Führung für die Gastgeber erzielte und damit seine starke Leistung krönte. In der Schlussphase verstärkte Bergstein die Defensive und lauerte auf Konter, die jedoch ausblieben. Derweil konnten die Nierfelder schon einige Personalien für die kommende Saison bekannt geben: Robert Schnitzer wird nach Stotzheim wechseln, während Kai Marquardt, der zuletzt allerdings nur noch in der SVN-Reserve spielte, nach Bessenich geht. Paul Rawicki wird indes aus beruflichen Gründen ein Jahr lang pausieren. Als Zugang kann Coach Züll Jakob Raudszus, der vom Kaller SC kommt, begrüßen.

Nierfeld: Scheer, Hackenbroich, Schnitzer, Müller, Dederichs, Winkler, Bernd Jansen, Rawicki, Kuzmanovic (80. Peiffer), Kotter (62. Georgi), Michael Jansen (88. Önal).

Tore: 0:1 (57.) Strauch, 1:1 (67.) Michael Jansen, 2:1 (80.) Pierre Winkler.

 

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