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SVN vs Burgwart Bergstein - KSTA

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Quelle: KSTA.de

Eine rein physische Belastung

Von Otmar Reetz, 29.04.10, 17:02h

Im Endspurt der Saison müssen sich die Landesliga-Fußballer des SV Nierfeld noch einmal einem echten Härtetest unterziehen. Gegner am Sonntag ist zunächst Burgwart-Bergstein.


Johannes Müller im Zweikampf
Nierfelds Johannes Müller (rechts) (Bild: Magro/Weingarten)
Nierfeld - Im Endspurt der Saison müssen sich die Landesliga-Fußballer des SV Nierfeld noch einmal einem echten Härtetest unterziehen. Auch wenn es sich um eine rein physische Belastung handelt. Innerhalb von nur zwölf Tagen muss die Mannschaft fünf ihrer sechs noch ausstehenden Spiele bestreiten. Diese Ballung entstand durch einige Nachholtermine und die frühzeitige Vorverlegung des Auswärtsspiels in Kellersberg auf den 12. Mai. Doch können Trainer Achim Züll und seine Spieler den beiden englischen Wochen gelassen entgegen blicken. Für den Tabellenfünften geht es nur noch um wenig. Motivation dürften die Nierfelder jedoch aus ihrem Anspruch, der eigenen Fangemeinde einen guten Saisonabschluss zu bieten und einen Platz im ersten Tabellendrittel zu verteidigen, ziehen.

Formstarker Gegner zum Auftakt

Den schwersten Gegner dieser Serie erwartet Zülls Team wohl bereits direkt zum Auftakt am Sonntag, wenn der SC Burgwart Bergstein zu Gast ist. Die Bergsteiner, die über Monate hinweg als Abstiegskandidat galten, schlugen zuletzt innerhalb von nur acht Tagen zunächst Hilal Maroc Bergheim mit 1:0, dann BW Kerpen mit 2:0 und schließlich Spitzenreiter SV Rott mit 2:1. So konnte sich die wiedererstarkte Mannschaft aus dem Kreis Düren bereits ihrer größten Sorgen entledigen.

Burgwart Bergstein verhinderte letzte Saison als bester Viertletzter der beiden Landesliga-Staffeln gerade noch den Abstieg. Diesmal können die Gäste mit weniger Druck in Nierfeld spielen, während der gastgebende SVN, der seit elf Punktspielen ungeschlagen ist, versuchen wird, seine Serie weiter auszubauen.

Züll plant diesmal einige Änderungen in der Anfangself. Er will Johannes Müller und Dominik Peiffer, die nach überstandenen Verletzungen zuletzt nur eingewechselt wurden, neben Paul Rawicki von Beginn an aufbieten. Einige andere Akteure sollen hingegen eine Verschnaufpause erhalten. Ferner winkt Winter-Neuzugang Ulas Önal ein baldiges Debüt. Seine Wechselsperre ist nun abgelaufen, doch wird Önal zunächst noch in der Reserve spielen. „Danach zählt er aber auch zum Kader der ersten Mannschaft“, erklärt Züll.

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