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Unnötige 3:2 Niederlage bei Burgwart

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Quelle: Rundschau

Nierfelds Albtraum: SG-Torjäger Strauch

Von MARKUS BRACKHAGEN, 17.10.10, 23:00h

Landesliga. SG Germania Burgwart Bergstein - SV SW Nierfeld 3:2 (2:2). Es war ein denkwürdiger Nachmittag für die Schwarz-Weißen, die in den ersten 20 Minuten die Forderungen...

FUSSBALL. Landesliga. SG Germania Burgwart Bergstein - SV SW Nierfeld 3:2 (2:2). Es war ein denkwürdiger Nachmittag für die Schwarz-Weißen, die in den ersten 20 Minuten die Forderungen ihres Trainers hervorragend umsetzten. Marcus Georgi mit einem platzierten Flachschuss (7.) und Michael Jansen (15.) münzten die Überlegenheit in eine schnelle 2:0-Führung um; dazu wurde den Gästen noch ein (vermeintliches) Abseitstor aberkannt und die Offensivkräfte vergaben weitere hochkarätige Möglichkeiten.

Alle Zuschauer, die dem SVN die Daumen drückten, rechneten folglich mit einem klaren Erfolg - auch Trainer Achim Züll registrierte die Dominanz mit Erleichterung. Umso unbegreiflicher war das, was sich im Anschluss abspielte. Dabei übernahm ein Akteur die Hauptrolle, vor dem der Übungsleiter im Vorfeld unablässig gewarnt hatte: SG-Torjäger Michael Strauch, der sich zurzeit in einer absoluten Top-Verfassung präsentiert und nun auch zum Nierfelder Albtraum avancierte.

Der Angreifer unterstrich in dieser Partie eindrucksvoll seine unterschiedlichen Qualitäten. Beim ersten Treffer überwand er Dirk Scheer mit einer tollen Direktabnahme (32.), beim Ausgleich war er per Kopfball zur Stelle (43.) und im zweiten Durchgang krönte er einen Sololauf von der Mittellinie mit dem am Ende entscheidenden Führungstor (80.). „Seinen Gegenspieler Johannes Müller hat er im Laufduell ganz alt aussehen lassen“, kritisierte Züll, dessen Vorwurf aber nicht nur den Innenverteidiger, sondern die gesamte Deckung betraf.

Trotzdem hatten die Gäste durchaus die Chance, das Duell in andere Bahnen zu lenken. Burgwart agierte nach einem Foul (60.) nur noch zu zehnt; zudem erhielten die Schwarz-Weißen in dieser Szene noch einen Elfmeter, den David Kotter jedoch vergab.

Nierfeld: Scheer, Georgi, Peiffer (80. Spilles), Müller, Hackenbroich, Winkler, Manteuffel, Kotter (62. Schleicher), Wergen, Kerkau (55. B. Jansen), M. Jansen.


Quelle: KSTA.de

Ernüchterung beim SV Nierfeld

Von Otmar Reetz, 17.10.10, 22:11h

Die Züll-Elf macht beim 2:3 in Bergstein einiges falsch. Der SVN verspielt eine 2:0-Führung, und dass obwohl die Gastgeber ab der 60. Minute in Unterzahl spielen mussten.

Marcus Georgi
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Nierfelds Marcus Georgi (links) (Bild: Magro/Weingarten)
Kreis Euskirchen -

SC Burgwart Bergstein - SV Nierfeld 3:2 (1:2). Die 2:3-Niederlage in Bergstein hat gezeigt, dass der SV Nierfeld offensichtlich doch noch nicht ausreichend gefestigt und abgebrüht ist, um die Fußball-Landesliga so zu dominieren, wie es viele Kenner der Szene im Vorfeld prognostiziert hatten. Der SVN verspielte eine 2:0-Führung, und dass obwohl die Gastgeber ab der 60. Minute in Unterzahl spielen mussten, nachdem ein Burgwart-Spieler die Ampelkarte gesehen hatte. Zudem konnte Bergsteins Sturmspitze und Dreifachtorschütze Michael Strauch von der Nierfelder Abwehr, die einige Unsicherheiten offenbarte, nie wirklich unter Kontrolle gebracht werden. „Das darf nicht passieren, dass uns ein Spieler allein abschießt. Außerdem haben wir es nicht geschafft, im Überzahlspiel noch einmal zuzulegen. Wahrscheinlich hätten wir im zweiten Durchgang noch eine Stunde weiterspielen können, ohne ein Tor zu erzielen“, erklärte der tief enttäuschte Nierfelder Trainer Achim Züll.

Die ersten 30 Minuten lang hatte seine Elf Ball und Gegner beherrscht. Die 2:0-Gästeführung nach Toren von Marcus Georgi und Michael Jansen schmeichelte Bergstein sogar noch ein wenig. Doch aus unerfindlichen Gründen riss dann der Faden im spiel der Züll-Elf, worauf Bergstein zunächst ausgleichen konnte. Danach hatte David Kotter die Riesenmöglichkeit, Nierfeld erneut in Führung zu bringen. Doch scheiterte er mit einem Foulelfmeter am Bergsteiner Keeper Rüttgers (60.). Auf der anderen Seite sorgte schließlich Burgwart-Torjäger Strauch, der nicht zum ersten Mal gegen Nierfeld zu Hochform auflief, mit seinem dritten Treffer für die zweite Saisonniederlage der Züll-Elf, die aber weiter an der Spitze steht.

Tore: 0:1 (7.) Marcus Georgi, 0:2 (15.) Michael Jansen, 1:2 (32.) Strauch, 2:2 (49.) Strauch, 3:2 (80.) Strauch.

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